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AKTUELL:

(!) Gemeinsames Tanzen: Kapelle Dranske, Rügen, Wittow, Samstag  11.05.|18.05.|25.05.|
01.06.19| jeweils 16.30 h

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(!) Kreistanz + Freitanz
 in Dranske, Insel Rügen.
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(!) Freies Tanzen
MAGIE FREITANZ Leipzig 
demnächst neu.
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• Die
TANZBALANCE-
Trainerausbildung
 im KREISTANZ // FREITANZ
auf Rügen. Bei Interesse bitte melden.

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Unser Beitrag für den I.V.E.OstseeDanceCup´19Cornelia ist Jurymitglied.

TANZ + MUSIK

Musik ist Schöpferkraft. Als eine Kunstgattung verbindet sie Musiker, Tänzer, Sänger, Zuhörer. Zur Musik werden Rhythmus zugeordnet, Harmonie, verschiedene Klänge, Töne, Tonskalen und Schallimpulse. Diese können innerhalb einer Komposition zusammengefasst werden, um eine bestimmte eigenständige Stilistik oder Tonkunst zu erzeugen. Ein Musikstück entsteht. Im besten Fall animiert dieses zu eigener Kreativität: zum Singen, zum Musizieren, zum Tanzen und als Erstes: zum Hören! Erst das aktive Hören versetzt uns in die Lage zu reproduzieren. Das Gehörte umzusetzen in eigene Töne, Schritte oder rhythmische Impulse.
Nur im Tanz kann Musik räumlich sichtbar gemacht werden.
Der Tanz dient hier als Interpretationsinstrument und ist ein Vermittler zwischen den Künsten. Musik begleitet den Tänzer, manchmal auch umgekehrt: der Tänzer unterstützt den Musiker. Im besten Fall befruchten sich beide in ihrem kreativen Ausdruck.
Aus der Tanzgeschichte ist anfänglich der Einsatz von Gesang und rhythmischem Klatschen zur Tanz- bzw. Bewegungsunterstützung bekannt. Später folgten einfache Rasseln oder Trommeln, noch etwas später kamen schlicht geschnitzte Flöten dazu. Je nach Kulturkreis finden wir noch heute überwiegend die Anwendung von Trommeln und diversen Schlaginstrumenten oder eher melodiöse Instrumente, wie Schalmei, diverse Blasinstrumente oder Zupfinstrumente. Die Saiten dieser Instrumente wurden entweder gezupft, gestrichen oder später auch angeschlagen um sie zum Schwingen zu bringen. Das Anschlagen wiederum ist der Beginn der Entwicklung der Tasteninstrumente.
Mit Hilfe von musikalischen Instrumenten, auch der eigenen Stimme, lassen sich somit ganz unterschiedliche Töne bilden, die, aus ihrer Eigenqualität heraus, eine entsprechende Resonanz im Körper ergeben. Im besten Fall ist diese Resonanz so einladend, dass der Impuls zur eigenen Bewegung eingeleitet wird. Somit ist es wichtig zu verstehen, w i e Töne entstehen und w a s damit erreicht werden kann. Wir unterscheiden Dur- und Moll- Tonarten. Auch lassen sich Obertöne erzeugen, die über dem Grundton liegend, kaum hörbar mitklingen aber die Klangfarbe mitbestimmen. Gerade diese Tönen erschaffen Ur-Resonanzen im Körper, 
Je nach Anwendung können diese eher fröhlich-positive Effekte oder eher traurige Emotionen hervorrufen. Für Bewegung und Tanz braucht es als verbindendes Element zwischen den Tönen einen Rhythmus. Auch hier bewirkt ein langsamer Rhythmus andere Bewegungsideen als ein etwas schnellerer. Immer ist wichtig was im und für den jeweiligen Tanzausdruck erreicht werden soll. Das wiederum bestimmt den Einsatz von Tonart und Rhythmus. Musik kann also wunderbar stimulierend wirken und Emotionen und Tanzschritte erwecken und zu kreativen Bewegungsimpulsen anregen.
 (Wird weitergeführt. Bitte um etwas Geduld.) (Stand April 2019)